2019

Hergiswil, NW

Zuerst muss gesagt werden, dass das OK wohl ob der hohen Anzahl Anmeldungen überrascht war: 141 SchwingerInnen standen letztlich im Sägemehl, was die Veranstalter dazu bewogen hat, die Gangdauer auf 4 Minuten zu kürzen. Bei den Aktiven hat sich gezeigt, dass einige sich damit nicht so richtig zurecht gefunden haben. Aber dazu später mehr…

Bei den 34 Zwergli nahm eine Schwingerin des FSCS teil. Pia Felber gehörte mit Jg. 2013 zu den jüngsten, die teilnehmen können. Zum Auftakt gelang ihr ein Sieg. Danach wollte es nicht mehr so richtig und sie war neben dem Platz fast stärker beschäftigt als im Sägemehl. Deshalb musste sie sich in den nächsten Gängen das Sägemehl vom Rücken putzen lassen. Den Jungs vom SK Wiggertal, die ebenfalls das erste Mal wettkampfmässig im Sägemehl standen, lief es etwas besser. Aaron Schaller klassierte sich mit drei Siegen und drei Niederlagen gerade hinter den ZweiggewinnerInnen.

In der Kategorie der Mädchen 2 starteten 27 Mädchen mit den Jahrgängen 2007-2009. Nina Felber lief es am Morgen besser als am Nachmittag. Nach zwei Siegen und einem Gestellten endeten die letzten drei Gänge mit Niederlagen. 54.25 Punkte reichten für den 12. Schlussrang. Jolina Zemp gehört zu den jüngsten in dieser Kategorie. Die letztjährige Jahresbeste bei den Zwergli startete mit zwei Siegen ins Fest. Daraufhin folgten zwei Niederlagen. Den 5. Gang endete gestellt, ehe sie im 6. wieder siegen konnte. Mit 55.25 Punkten erreichte sie den 9. Rang in der vorderen Ranglistenhälfte. Ein Viertelpunkt mehr stand am Tagesende auf dem Notenblatt von Davina Riedweg. Nach nur einem Training hat sie sich spontan zur Teilnahme entschlossen und konnte drei Gänge gewinnen – ein tolles Resultat. Ihr fehlte letztlich gar nur ein Viertelpunkt für den Zweiggewinn. Diesen konnte Sina Bucher realisieren: Drei Siege und ein Gestellter reichten für 55.75 Punkte und den 7. Schlussrang.

Bei den 34 angetretenen ältesten Mädchen wurden 10 Zweige verteilt. Aber der Reihe nach… Sofia Bründler gehörte zu den jüngsten und musste sich richtig durchkämpfen. Am Schluss reichte es für den 17. Schlussrang. Larissa Zemp lief es etwas besser: Sie gewann ihren ersten und den letzten Gang. Mit 54.25 Punkten erreichte Livia Grüter denselben Rang wie Larissa. Antonia Bucher erreichte mit je zwei Siegen, Gestellten und Niederlagen den 12. Rang. Während es einigen noch nicht wie gewünscht lief, konnte Lea Bühler ein gelungenes Comeback nach ihrer Verletzung geben. Der erste Gang gegen die spätere Schlussgangteilnehmerin Laura Zurfluh endete zwar gestellt, danach ging Lea aber fünf Mal als Siegerin vom Platz. Mit 58.00 Punkten erreichte sie hinter der Siegerin Daniela Föhn den Ehrenplatz. Daniela wies zwar dieselben Gänge auf wie Lea, erhielt aber die Maximalnoten.

Bei den Frauen standen 46 Schwingerinnen im Sägemehl, einige davon zum ersten Mal oder zum ersten Mal in dieser Kategorie. Lorena Riedweg ging im 2. Gang siegreich vom Platz. In den anderen Gängen wurde ihr Einsatz aber nicht belohnt. Cécile Baumgartner startete nach ihrer Verletzungs-Zwangspause ebenfalls in die neue Saison. Ein Sieg und drei Gestellte standen auf ihrem Notenblatt. Dies reichte für den 14. Rang. Vanessa Jenni musste sich gar nur ein Mal das Sägemehl vom Rücken putzen lassen: Sie stellte drei Gänge und gewann zwei weitere. Ihr gelang es gar mehrmals, starke Kranzerinnen zu stellen, was mit dem 10. Rang belohnt wurde. Etwas besser lief es Sandra Müller: Mit drei Siegen und drei Niederlagen und 55.25 Punkten beendete sie das Fest auf dem 8. Rang. Ohne Niederlage ging Manuela Egli vom Platz. Im letzten Gang um den Kranzgewinn musste sie sich gegen Rebekka Wälti mit einem Gestellten begnügen. Den 6. Schlussrang teilte sie unter anderem auch mit Rahel Wisler: Drei Siege und ein Gestellter ergaben 55.75 Punkte, was für einen Rang im vorderen Ranglistendrittel reichte. Ein gelungenes Comeback also nach ihrer letztjährigen Verletzung. Ihre Schwester Sarah beendete das Fest mit einem Viertelpunkt mehr auf dem Notenblatt. Die 56.00 Punkte erreichte sie mit drei Siegen und drei Gestellten. Am besten gelang der Start in die neue Saison Franziska Rickenbacher und Isabel Egli. Beide konnten mit drei Gestellten und zwei Siegen ihre Kranzchancen bis zum Schluss wahren. Isabel bekam Petra Zahner zugeteilt, die nach drei Siegen um den Kranz schwingen konnte. Nach kurzer Gangdauer konnte sich Isabel aber durchsetzen. Mit 57.00 Punkten belegte sie den Ehrenplatz. Fränzi hatte mehr zu beissen in ihrem letzten Gang: Mit Marian Kälin schwang sie gegen die routinierteste Schwingerin des FSC Urschweiz. In den letzten Sekunden gelang ihr der siegbringende Wurf, wodurch sie sich im 4. Schlussrang sichern konnte. Gewonnen wurde das Fest von Andrea Deck, die vom gestellten Schlussgang von Yolanda Foulk und Michelle Brunner profitieren und sich so erstmals als Festsiegerin feiern lassen konnte.

Herzliche Gratulation allen zu ihren tollen Leistungen! Weiter so!

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Hallenschwingfest Brugg

Bei den Zwergli war für den FSCS eine Schwingerin am Start: Pia Felber, die jüngere Schwester von Nina, gehörte mit Jg. 2013 auch zu den ganz jüngsten in ihrer Kategorie. In einem Gang ging sie als Siegerin vom Platz, die anderen fünf Mal musste sie sich das Sägemehl vom Rücken putzen lassen. Sie ist aber weiter motiviert, ins Training zu gehen und wird sicher wieder einmal am Start sein.
In der Kategorie der Mädchen 2 starteten Nina Felber und Sina Bucher. Nina musste sich nur im ersten Gang gegen die spätere Festsiegerin geschlagen geben, zwei weitere Gänge endeten gestellt und drei Mal entschied Nina den Gang für sich. Mit 56.00 Punkten erreichte sie den 4. Schlussrang. Sina klassierte sich vor Nina im 3. Rang: Mit 4 Siegen und einem Unentschieden standen 56.75 Punkte auf ihrem Notenblatt.
Bei den Mädchen 1 waren fast ungewohnt viele Schwingerinnen am Start. Livia Grüter startete zum ersten Mal in dieser Kategorie. Die Jahresbeste 2018 der Mädchen 2 startete mit einem Gestellten und einer Niederlage. Trotz eines Sieges im 5. Gang musste sie das Fest verletzungsbedingt abbrechen. Evelin Müller lief es besser. Sie musste sich nur ein Mal geschlagen geben. Die drei Gestellten und zwei Siege reichten für einen Platz im Mittelfeld. Antonia Bucher beendete das Fest auf dem 7. Schlussrang, mit 3 Siegen und 3 Niederlagen und 55.25 Punkten. Als Siegerin ging Daniela Föhn vom Platz. Im Schlussgang gewann sie gegen Deborah Beer, die sich mit Alexandra Gosteli den 2. Schlussrang teilte.
6 Aktive des FSCS waren bei den Frauen am Start. Lorena Riedweg konnte ihre Schwingfestpremiere als Aktivschwingerin feiern. Im ersten Gang ging sie als Siegerin vom Platz, danach hatte sie etwas mehr zu kämpfen und konnte sich trotz vollem Einsatz nicht mehr durchsetzen. Sandra Müller startete mit zwei gestellten Gängen. Gang 3 und 4 endeten mit einem Sieg für Sandra. In den letzten beiden Gängen gegen Marina Zahner und Rebekka Wälti musste sie sich geschlagen geben. Mit 55.25 Punkten klassierte sich Vroni Trachsel im Mittelfeld. Auf ihrem Notenblatt standen, wie bei Sandra, zwei Siege, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen. Bei Vanessa Jenni zeigte sich deutlich, wie sich der Trainingsaufwand gelohnt hat. Sie startete mit zwei Siegen und stellte dann gegen Franziska Ruch. Auch gegen Königin Diana Fankhauser schwang sie gut, musste sich kurz vor Gangende geschlagen geben. Nach einer weiteren Niederlage und dem anschliessenden Sieg erreichte sie mit 56.00 Punkten den 4. Schlussrang. Mit vier Siegen und einem gestellten Gang erreichte Isabel Egli das „Podest“. Sie musste sich einzig im 3. Gang gegen die spätere Schlussgangteilnehmerin Yolanda Geissbühler geschlagen geben und stellte somit ihre gute Form unter Beweis. Etwas besser lief es nur Franziska Rickenbacher. Vor einem Jahr startete sie in Basel zum ersten Mal an einem Schwingfest, in diesem Jahr ging sie als Kranzerin in den Wettkampf. Trotz zwei Gestellten stand sie nach dem 5. Gang als Schlussgangteilnehmerin fest. Der Schlussgang verhiess Spannung. Yolanda, die Gewinnerin des Eidg. Frauenschwingfestes in Court 2018 und mehrfache Hallenschwinget-Siegerin, stieg als Favoritin in die Hosen. Der Gang war jedoch von Beginn weg sehr ausgeglichen und spannend. Letztlich konnte Fränzi Yolanda’s Angriff abfangen, mit einem Übersprung den Gang gewinnen und sich als Siegerin feiern lassen. Herzliche Gratulation!

Notenblaetterdetails_Aktive_Brugg_neu

Notenblaetterdetails_Meitli_1_Brugg

Notenblaetterdetails_Meitli_2_Brugg

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