Schwingerinnen

Am Eidgenössischen Frauen- und Meitlischwingfest sind alle in der Schweiz aktiven Schwingerinnen teilnahmeberechtigt. Die Schwingerinnen werden an diesem Tag im Rampenlicht stehen und für Spannung sorgen. Es ist durchaus möglich, dass die eine oder andere Athletin am 23. September ihr erstes Schwingfest bestreitet. Bisher sind knapp 100 SchwingerInnen angemeldet. Nachmeldungen sind nach wie vor möglich. Das OK rechnet mit ca. 115 Teilnehmerinnen und hofft, den TeilnehmerInnenrekord von Siebnen mit 106 SchwingerInnen zu toppen. 

Darüber hinaus dürfen wir ein spannendes Rennen um den Titel der „Schwingerkönigin 2017“ erwarten, wie die folgende Vorschau zeigt:

Jahreswertung-Zwischenstand nach Raron und Vorschau

In der Zwergli-Kategorie wird sich Laura Künzi, Escholz-matt, Bernerinnen als Jahresbeste feiern lassen können. Mit 292.75 Punkten (ein Streichresul-tat bereits mitgerechnet) nach dem vorletzten Fest hat sie 6.25 Punkte Vorsprung auf die Zweitplatzierte Carmen Laimbacher, Siebnen, Urschweiz. Im 3. Rang ist momentan Amélie Gisler, Einsiedeln, Urschweiz klassiert, allerdings nur mit einem Viertelpunkt Vorsprung auf Nina Felber, Ohmstal, FSC Steinhuserberg, die ihr mit 283.00 Punkten auf den Fersen ist. Mit einem guten Saisonabschluss im Schachen könnte sich Nina noch auf den 3. Rang verbessern. Alle drei Mädchen werden im nächsten Jahr in die Kategorie M2 wechseln (2008).

Bei den Mädchen 2 mit Jg. 2005-2007 heisst die Kategorien-siegerin mit Sicherheit Daniela Föhn, Rickenbach, Urschweiz. Spannend bleibt es im Rennen um den 2. und 3. Rang: Tanja Widmer, Affoltern, Bernerinnen hat mit 288.00 Punkten einen Viertelpunkt Vorsprung auf Lea Bühler, Steinhuserberg, FSC Steinhuserberg. Auch diese drei Mädchen mit Jg. 2005 werden nächstes Jahr bei den M1 schwingen.

Die Kategorie der ältesten Mädchen (2002-2004) wird von Angela Riesen (2003), Helgisried, Bernerinnen und Angela Schönenberger (2002), Kirchberg, Wil dominiert. Angela Riesen hat momentan 3.25 Punkte Vorsprung auf die Zweitplatzierte und wird sehr wahrscheinlich gewinnen können. Laura Zurfluh (2004), Uetendorf, Bernerin-nen hat mit 284.50 Punkten den 3. Rang fast auf sicher. Cécile Baumgartner (2003), Schachen, FSC Steinhuserberg wird sich voraussichtlich im 4. Rang klassieren. Für sie, die einzige Lokalmatadorin am Start, ist ein Zweiggewinn am Eidg. das Ziel.

Das Rennen um den Königinnentitel bleibt in der Frauenkategorie nach wie vor spannend – also die beste Ausgangslage für das Eidg. in Schachen.
Vor dem letzten Fest liegen Sonia Kälin, Egg, FSK Urschweiz und Jasmin Gäumann, Häutligen, Bernerinnen in der Jahreswertung mit je 286.50 Punkten gleichauf. Ein Streichresultat wurde bereits weggerechnet. Bei Jasmin Gäumann waren dies die 56.25 Punkte von Göschenen, bei Sonia Kälin die 17.50, als sie am letzten Wochenende in Raron verletzt aufgeben musste. Könnte sie verletzungsbedingt gar nicht starten, müsste Jasmin Gäumann in die Kranzränge schwingen. Bei einer Teilnahme beider wird Sonia Kälin Schwingerkönigin, sofern Gäumann auf der Rangliste von Schachen nicht 0.75 Punkte Vorsprung aufweist. Auch Sarah Wisler, Menznau, FSC Steinhuserberg hat als Drittplatzierte mit 2.50 Punkten Rückstand noch Chancen auf den Titel, sollte ihr ein Top-Fest gelingen. Für Yolanda Geissbühler, Eriswil, Huttwil wird es schwierig, 3.25 Punkte aufzuholen. Bei einem allfälligen Festsieg wird die Rechnerei aber sicher interessant.
Dahinter sind die Punktzahlen relativ eng beieinander, weshalb es noch viele Verschiebungen geben kann. Eine Gruppe von 10 Schwingerinnen ist innerhalb von 2.25 Punkten klassiert. In dieser Gruppe befinden sich vom FSCS auch Vroni Trachsel, Zell (281.50), sowie Manuela Egli, Romoos (280.50) und Isabel Egli, Steinhuserberg (280.25).
Zahlreiche weitere Schwingerinnen des FSCS haben nur wenige Feste absolviert und fallen somit aus der Wertung, bzw. sind weit hinten klassiert, obwohl sie gut geschwungen haben. Für den FSCS als Co-Organisator des Festes sind ein Heimsieg und möglichst viele Auszeichnungen das Ziel.