Schon wieder hat der FSCS in der Westschweiz geschwungen. Bei den Aktiven konnte Isabel Egli das Fest souverän gewinnen. Auch Fränzi Rickenbacher sicherte sich einen der begehrten Kränze. Nina Felber belegte bei den Meitli 1 den Ehrenplatz.

Ranglisten etc. sind online, wie auch ein paar Bilder. Anbei noch das weniger Wichtige:
Dass es einen Hitzetag geben würde, haben wir gewusst. Insgesamt konnten wir recht gut mit den hohen Temperaturen umgehen. Schliesslich könnte es schlimmer sein, wenn man schaut, wie’s anderswo in Europa so aussieht…
Sogar mit dem Büssli hat alles geklappt. Alle Plätze besetzt, weitere 4 Autos unterwegs mit FSCS-Schwingerinnen. Navigiert haben wir im Büssli zu Beginn zwar falsch, den Schwingplatz gefunden haben wir trotzdem noch pünktlich. Und gelernt, dass sie in der Westschweiz offenbar nicht besonders kreativ sind, was die Benennung der Gemeinden anbelangt. Wer auf swisstopo nur «Romanel» eingibt, sieht, was wir meinen. Der Fehler lag nicht mal beim OK: Die Adresse auf der Einladung hat gestimmt – allerdings der Zeitplan nicht. Fairerweise muss auch festgehalten werden, dass bei der Hinfahrt praktisch alle geschlafen haben, oder es zumindest versucht haben…
Die Nachhausefahrt war dann ereignisreicher. Es begann mit einem Anruf: «Hend ihr ä auti Schwingclubjagge iipackt? Det wäri nämli mine Autoschlössu dinn…» Nein, haben wir nicht, war die erste Antwort. Wer sollte das schon gemacht haben. Es liess ja auch niemand eine neue Schwingclubjacke liegen, die Isabel mitgenommen hat… Leider war da kein Autoschlüssel drin. Nach kurzem Suchen im Laderaum des Büsslis dann der erfolgreiche Fund der Jacke, und die Aufforderung an den Chauffeur (der das übrigens super gemacht hat! Danke, gäu!), umzukehren, damit auch die Festsiegerin nach Hause fahren konnte. Bei der Rückkehr an’s Schwingfest konnten auch noch gerade leere PET-Flaschen entsorgt werden.

Isabel und Co. waren am Warten, den Kranz an einer Pilone zwischengelagert. Mit dem Schlüssel in der Hand, wollten sie vorwärts machen: Sachen einladen, einsteigen und losfahren. Mit dem Büssli fuhren wir wieder los, bis jemand die Frage in den Raum warf, ob sie den Kranz wohl eingepackt hatte und auch die Pilonen mitlaufen liess… Mittels Anruf sollte das geklärt werden. Deshalb: «Hesch du de Chranz iipackt?» Im Auto ist Gelächter zu hören, was als «Nein» zu interpretieren war. Sie hätte den jetzt gesucht. Deshalb: Nie vor dem Ins-Bett-Gehen den Kranz ausziehen!
Die Stimmung war nach diesen Zwischenfällen wesentlich lockerer als auf der Hinfahrt. Abgerundet wurde das Ganze mit «toller» Musik unserer Büssli-DJs. So vergingen die Stunden auf der Nachhausefahrt relativ schnell.
Wir sind gespannt, wie es in 2 Wochen sein wird – die Anfahrt zum nächsten Fest dauert nämlich ähnlich lang.